Brainwave Entrainment
In unserer natürlichen Umgebung gibt es eine Tendenz in Richtung rhythmischen Angleichens oder Entrainments. Frauen die nahe miteinander leben, zum Beispiel auch regelmässig gemeinsam in einem Schlafsaal nächtigen, neigen zu Menstruationszyklen die parallel verlaufen. Pendeluhren in einem Raum tendieren synchron mit dem grössten Pendel zu schwingen. Grosse Menschenmassen klatschen mit der Zeit rhythmisch zu Musik, aber auch ohne dass Musik den Rhythmus angibt.
Dieses natürliche Phänomen spielt auch in der Brainwave-Therapie oder beim Brainwave-Entrainment, beim Verändern von Hirnstromwellen-Mustern und –Amplituden eine Rolle. So regt zum Beispiel Musik mit schnellem Rhythmus schnellere Frequenzen an und Musik mit langsamem Rhythmus stärkt langsame Hirnwellen.
Hirnwellen-Frequenzen lassen sich durch den Beat, den Rhythmus der Musik, oder speziellen rhythmischen Audiosignalen (binauralen Beats) beeinflussen. Das nennt man Entrainment, oder in unserem Fall Brainwave Entrainment. Entrainment ist keine Biofeedback-Modalität, da während des Entrainments kein biologisches (Informations-)Signal zum Trainierenden (oder Klienten) gelangt.
Brainwave Entrainment (BWE) wird durch Photo- und Audio-Stimulation induziert.
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